Jugendpfarramt Bäderregion im Harz

Jugendfarramt der Bäderregion im Harz für die Kirchengemeinden Bad Lauterberg (St. Andreas), Bad Sachsa, Barbis, Bartolfelde, Osterhagen und Steina

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Konfis backen Brot für die Welt und für den sozialen Weihnachtsmarkt in Bad Lauterberg

am 01. Dezember und 02. Dezember werden die Konfirmandinnen und Konfirmanden der St. Andreas-Kirchengemeinde mit einem Stand von Brot für die Welt am sozialen Weihnachtsmarkt in Bad Lauterberg teilnehmen. Neben Infomaterialien von Brot für die Welt, werden die Konfirmandinnen und Konfirmanden vor allem circa 300 selbstgebackenen Brote anbieten. Gebacken werden können diese Brote dankenswerterweise am Freitagnachmittag, den 30.Novemeber in der Bäckerei Wollersen unter der fachmännischen Anleitung von Herrn Wollersen. Eine spannende Erfahrung und ein sinnliches Erlebnis: Teig kneten, das frische Brot riechen, die krachende Kruste beim Brot brechen, gemeinsam kosten. Daran werden die Jugendlichen sich bestimmt noch lange erinnern.   






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Bild: Brot für die Welt

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„Toleranz, Vielfalt und Respekt – ich bin gespannt, wie es weitergeht!“

Simon Burger als neuer Kreis- und Jugendpastor für die Bäderregion eingesegnet

Toleranz, Vielfalt und Respekt – das waren die drei Werte und Tugenden, die am Sonntagnachmittag in der St. Nikolaikirche in Bad Sachsa beim Jugendgottesdienst am 21. Oktober, den einige Jugendliche gestalteten, eine besondere Rolle spielen sollten.  Am 14. Oktober wurde Simon Burger als Pastor von Steina und zu Teilen auch für Bad Sachsa verabschiedet und nur eine Woche später folgte seine Einsegnung als neuer Jugendpastor für die Bäderregion (Bad Lauterberg, Bad Sachsa, Barbis, Bartolfelde, Osterhagen und Steina) sowie als Kreisjugendpastor Harzer Land. Zudem wurde Simon Burger nach seinem erfolgreich absolvierten Probedienst in das Pfarrdienstverhältnis auf Lebenszeit berufen. Superintendent Volkmar Keil dankte dem Pastor herzlich für sein Engagement in der Bäderregion in den vergangenen drei Jahren und machte deutlich: „Dies ist ein großartiger Augenblick, denn die Stelle als Jugendpastor ist eine neu geschaffene Stelle. Ich freue mich sehr, dass Sie sich darauf beworben haben!“

Bei seinem Abschied hatte Simon Burger von der Bedeutung der ersten Pastorenstelle gesprochen: „Die erste eigene Kirchengemeinde ist ein bisschen so etwas wie die erste Liebe. Egal, was auf meinem Lebensweg an verschiedenen beruflichen Stationen noch kommen mag, der Beginn meines Wirkens als Pastor liegt in dieser Region und im Besonderen in der Kirchengemeinde Steina.“ Bereits viele Monate im Vorfeld hatte sich eine regionale Stellenplanungsgruppe auch mit den Veränderungen in der Struktur der Konfirmanden- und Jugendarbeit beschäftigt. Klares Ziel war es, in Zeiten einer dünner werdenden Personaldecke der Pastoren in der gesamten Bäderregion eine möglichst einheitliche Struktur in der Konfirmanden- und Jugendarbeit aufzubauen und die gute Zusammenarbeit in diesem Bereich zwischen den einzelnen Kirchengemeinden weiter zu intensivieren und zu entwickeln. „Ich habe mich ausgesprochen gefreut über ihre Idee, diese neue Stelle einzurichten, von der wir uns einiges erhoffen. Die Kirchengemeinde Bad Sachsa hat auf ihr eigenes Konfirmandenmodell und eine viertel Pastorenstelle verzichtet, Steina vorerst auf ihren eigenen Pastor – sie haben es sich etwas kosten lassen“, so Keil, und abschließend ergänzte er: „Hier ist in den letzten Monaten ein tolles Gefühl entstanden, das in diesem Gottesdienst spürbar wird. Toleranz, Vielfalt und Respekt – ich bin gespannt, wie es weitergeht“, bevor er Simon Burger feierlich einsegnete. Der wiederum überraschte die zahlreichen Gottesdienstbesucher und seine Teamer und Konfirmanden, indem er seinerseits etwas Neues wagte:  mit einer Predigt als „Poetry Slam“.

Noch einmal kamen die Jugendlichen zum Zug und zeigten zwei Szenen aus Freizeit und Schulalltag, in denen es ebenfalls um die drei zentralen Themen ging. „Heute haben wir die Vielfalt der neuen, kreativen Ideen der jungen Kirche erlebt. Sie zeigen, wie wichtig die Jugend für unsere Kirche ist. Jede Generation kann von der anderen lernen“, schloss Burger und man darf schon jetzt gespannt auf die nächsten Jugendgottesdienste und weitere kreative Aktionen sein.

(Text von Mareike Spillner)




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Bild: M. Spillner/B. Brömme